Spiritualität

Was ist ein Medium?

Als ein Medium wird eine Person verstanden, die über mediale Fähigkeiten verfügt und dadurch in der Lage ist, eine Verbindung zu allem Übernatürlichen herzustellen. In den meisten Fällen fungiert es als Sprachrohr für verschiedene Seelen. Es soll Menschen aber mit seinen Gaben auch dabei helfen, persönliche Traumata aufzuarbeiten oder zwischenmenschliche Konflikte aufzulösen.

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Einem Medium wird zugesprochen, besondere Hellsinne zu besitzen. Foto: iStock/Olha Myronenko

Bitte beachte: Unsere Aurea-Coaches verstehen sich nicht als Medium und bieten kein sogenanntes Channeling an – dennoch möchten wir dir erklären, was sich hinter dem Phänomen verbirgt. Entscheide selbst, wie du dich zu dieser Methode der Kontaktaufnahme mit dem Jenseits positionieren möchtest!

Wie arbeitet ein Medium?

Wenn du schon einmal in der Situation warst, einen geliebten Menschen verloren zu haben, dann wirst du vielleicht das Bedauern kennen, bestimmte Dinge mit dieser Person nicht schon vor ihrem Tod bereinigt zu haben. Viele Menschen plagt deswegen eine innere Unruhe und sie tragen eine Last auf den Schultern, die ihnen keiner abnehmen kann. Um sich von eben dieser Last und den ungeklärten Gefühlen zu befreien, fassen einige Menschen die Möglichkeit ins Auge, sich mit einem Medium in Verbindung zu setzen.

Was ist ein Medium – Worterklärung

Was bedeutet der Begriff Medium eigentlich? Er leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet „Mitte”. Grundsätzlich wirst du darunter ein Kommunikationsmittel verstehen, wie z.B. ein Handy oder einen Fernseher. Im esoterischen Kontext steht das Wort Medium (im Englischen auch Channel genannt) für eine Person, die eine Verbindung zur übersinnlichen Welt hat und aus ihr mittels Hypnose oder Telepathie Nachrichten empfangen kann. Der Channel stellt das Bindeglied zwischen dem Diesseits und dem Jenseits dar und stellt seinen eigenen Körper verstorbenen Seelen zur Verfügung, damit sie durch ihn mit den Lebenden kommunizieren können. Solche Personen werden Volltrancemedien genannt. Medien ohne Trance empfangen hingegen Botschaften visuell oder auditiv, die sie dann an den Empfänger persönlich weiterleiten. Du kannst es dir in etwa so vorstellen, als würdest du eine Nachricht auf deinem Handy lesen und den Inhalt davon deinem Gegenüber wiedergeben. Nun weißt du, was das Wort bedeutet, doch wie geht ein Channel bei seiner Arbeit vor?

Das Reading

Medien arbeiten in Form von Sitzungen, die Readings genannt werden. Du kannst dir ein Reading wie eine Stunde beim Therapeuten vorstellen. Nur, dass der Therapeut sich als Medium versteht und du nicht über deine persönlichen Probleme sprichst, sondern du durch dessen Hilfe Kontakt zu einem Verstorbenen aufnimmst und auf diesem Wege mit ihm kommunizierst. Wie eine Sitzung minutiös abläuft, können wir dir leider nicht genau sagen, da die Erfahrungen, die Menschen mit Medien in diesem Zusammenhang gemacht haben, sehr unterschiedlich sind. Betroffenen wird geraten, zu ihrem Reading Gegenstände des Verstorbenen mit. Viele Medien bedienen sich nicht nur ihrer übernatürlichen Sinneswahrnehmung, um Botschaften zu empfangen, sondern verwenden dafür auch Gegenstände. Dieses Verfahren wird als Psychometrie bezeichnet. Ein Mensch mit medialen Fähigkeiten kann mit dieser Technik durch das reine Berühren von Gegenstände Informationen über deren Besitzer (Verstorbener) und die damit zusammenhängende Ereignisse erlangen. Das mag für dich im ersten Augenblick wahrscheinlich schwer zu begreifen sein, was auch absolut verständlich ist. Wie solche Menschen in der Lage sein sollen, Kontakt zu den Toten herstellen, erfährst du jetzt.

Die Gaben eines Mediums

Damit du besser verstehst, wie ein Channel arbeitet, musst du dir über dessen Gaben bewusst werden. Denn abhängig von der Fähigkeit wendet das Medium auch unterschiedliche Techniken an, um mit dem Übernatürlichen in Verbindung zu treten. Du stellst dir nun sicher die Frage, von welchen Begabungen die Rede ist. Im Folgenden erklären wir dir, warum Medien Dinge tun können, die vielen Menschen verwehrt bleiben:

  • Hellsichtigkeit: Die Fähigkeit, übersinnliche Ereignisse visuell wahrzunehmen. Darunter fällt das Sehen von Lichtwesen oder Geistern, aber auch das Empfangen von Bildern aus der Zukunft (Visionen).

  • Hellhörigkeit: Hellhörige Menschen können Dinge hören, die verbal nicht ausgesprochen wurden. Dadurch wird ihnen nachgesagt, sie könnten Botschaften von Wesen aus anderen Dimensionen empfangen. Sie sollen dadurch z.B. aber auch in der Lage sein, allein aufgrund deiner Stimmlage Informationen über deine Gefühlswelt zu erfahren.

  • Hellfühligkeit: Medien mit dieser Gabe sollen Gefühle, Schwingungen und Energieflüsse von dir wahrnehmen können, ohne dass du gesagt hast, was du denkst oder fühlst. Sie sollen aber auch Energien von Wesen wahrnehmen können, die nicht im Diesseits verweilen.

  • Fernwahrnehmung: Die Fernwahrnehmung beschreibt die Fähigkeit, Informationen über Ereignisse oder Gegenstände zu erlangen, die vom „Seher” örtlich oder zeitlich getrennt sind. Sie ist somit eine Form der Hellsichtigkeit.

Diesen Gaben gemeinsam ist, dass der Channel (zu dt. Kanal) im Vorhinein nie weiß, was er sehen, hören oder spüren wird. Es ist wie eine natürliche Intuition, die eine Person mit medialer Veranlagung Hinweise über dich, deine zwischenmenschlichen Beziehungen oder deine Verbindung zum Jenseits gibt. Eine Frage wird dir aber in diesem Zusammenhang vermutlich noch offen bleiben:

Was ist der Unterschied zu einem Wahrsager? Und wie erkennst du einen Trickbetrüger?

Der wesentliche Unterschied ist, dass ein Medium im Gegensatz zu einem Wahrsager keine Hilfsmittel benötigt, um Botschaften zu empfangen. Wahrsager greifen z.B. auf das Verfahren der Kristallomantie zurück. Das ist eine Form der Wahrsagung, bei der reflektierende Flächen wie Wasser, Glas oder auch poliertes Metall als Eintrittspforte für die Deutung künftiger Ereignisse dient. Durch Meditation können sich solche Personen in einen tranceartigen Zustand versetzen, wodurch ihnen Bilder auf diesen Flächen erscheinen. Diese Methode geht bis in die Antike zurück und ist genauso wie die Kunst des Kartenlegens in vielen Kulturen hoch angesehen. Leider sind Medien und Wahrsager mit der Zeit in Verruf geraten. Das liegt daran, dass Betrüger ohne jegliche Begabung Profit aus dem Leid von Menschen ziehen, die gerade Familienmitglieder oder nahe Angehörige verloren haben. Besonders im digitalen Zeitalter ist es so einfach wie noch nie, private Informationen über einen Menschen zu erlangen. Dadurch fällt es Channels zunehmend schwerer, das Vertrauen von Betroffenen zu gewinnen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Unser Rat an dich lautet von daher: Vertraue auf deine Intuition. Wenn deine innere Stimme „Ja” zu dieser Erfahrung sagt, ist dies meist auch die richtige Entscheidung. Du wirst dann auch auf Menschen treffen, die dir vielleicht wirklich weiterhelfen können.

Wir bei Aurea distanzieren uns zwar vom Channeling, möchten dir aber auf anderem Wege helfen, wenn du das Gefühl hast, du trägst belastende Emotionen oder Gedanken vor allem im Bezug auf geliebte Verstorbene mit dir herum. Ob durch Meditationen, Gespräche, Kartenlegen, Coaching oder eine andere Beratungsmethode – zögere nicht, dir bei unseren Coaches Unterstützung zu suchen.

Wie kann Dir ein Medium helfen?

Ein Medium hat die Aufgabe, zwischen den Welten und innerhalb des Diesseits zu vermitteln. Menschen mit übersinnlichen Gaben sollen andern dabei helfen, Frieden mit verstorbenen Seelen zu schließen oder aber auch Differenzen zwischen ihnen und ihren Mitmenschen zu beseitigen. Sie sehen sich selbst in der Lage, verschollene Personen wiederzufinden und damit Familien oder Freunde wieder zusammenzuführen.

An wen kannst du dich wenden?

Wenn du dich wirklich dafür entscheiden solltest, Kontakt mit Personen aus dem Jenseits aufzunehmen, musst du deinen Geist für das Übernatürliche öffnen und dich ganz auf die Erfahrung einlassen. Wie auch immer du dich entscheiden magst, es liegt ganz bei dir, ob du diesen Pfad beschreiten möchtest oder nicht. Lass dich nicht von der Meinung anderer beeinflussen und trau dich, dir durch deine Erfahrung selbst ein Bild darüber zu machen.

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