Selbstliebe

Selbstliebe durch positive Affirmationen

Selbstliebe steuert uns durch Krisen und macht das Leben leichter. Wir erklären dir, wie dich unsere Berater:innen mit besonders wirksamen positiven Affirmationen auf deinem Weg zu dir selbst unterstützen können.

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Positive Affirmationen führen zu mehr Selbstliebe. Foto: iStock/miniseries

Positive Affirmationen: Wie gelingt die Selbstliebe?

Es ist so schade, dass die Person, die uns am härtesten beurteilt, oft wir selbst sind. Fast ist es so, als wäre ein kleiner Zaungast in unserem Kopf, der uns den Tag über kommentiert: „Du bist schon wieder zu spät gekommen.“, „Warum hast du nicht besser aufgepasst?“, „Andere arbeiten viel schneller.“

Kennst du dieses Gefühl? Psychologen nennen dieses Phänomen auch den „inneren Kritiker“. Damit sind die Selbstdialoge gemeint, die uns zwar anspornen, aber auch ängstlicher und gehemmter machen können. Die Ursachen liegen in den meisten Fällen in der Kindheit. Wenn wir klein sind, möchten wir unseren Eltern gefallen und registrieren genau, was bei ihnen gut ankommt und was nicht. Bewerten sie uns beispielsweise bei einer Sache kritisch, ist das Risiko hoch, dass wir von nun an glauben, dass wir sie nicht können. Daraus kann ein Glaubenssatz entstehen, der uns durchs Leben begleitet.

Du willst deine negativen Glaubenssätze in positive Affirmationen umwandeln? Dann lass dich dazu von einem erfahrenen Achtsamkeits-Coach beraten. Bei einer individuellen Beratung lernst du, woher die negativen Mantras kommen und wie du sie schnell loswirst. Jetzt Coaching starten und 30€ Guthaben geschenkt bekommen.

Affirmationen kehren Glaubenssätze um

Positive Affirmationen sind innere Botschaften, sogenannte Autosuggestionen, die dieses Prinzip der negativen Glaubenssätze umkehren möchten. Der französische Apotheker Émile Coué gilt Anfang des 20. Jahrhunderts als der Begründer dieser Methode. Er registrierte, dass ein positiver Kommentar etwas bei seinen Kunden veränderte und forschte weiter an diesem Prinzip.

Affirmationen sind aber in unserer Zeit auch durch mehrere Bestseller der amerikanischen Autorin Louisa Hay bekannt geworden. Sie beschreibt in ihren Büchern, wie ihr die Sätze geholfen haben, mehr Selbstliebe zu empfinden. Angeblich konnte sie dadurch sogar ihre Krebs-Erkrankung heilen.

Was bedeuten positive Affirmationen konkret?

Affirmationen bzw. Selbstliebe meint nicht, dass wir alles im Leben positiv sehen müssen. Das Konzept bezieht sich stattdessen auf ein persönliches Problem oder negatives Glaubensmuster, das umgekehrt werden soll. Konkret sind sie Affirmationen individuelle, kurze und positive Sätze. Diese können wir allein oder zusammen mit einem Coach oder Berater erarbeiten. Wir wiederholen sie täglich mehrere Male, damit sie sich in unserem Unterbewusstsein verankern und unsere Prägung „umprogrammieren“.

Wie erarbeite ich Affirmationen zur Selbstliebe?

Zunächst müssen wir analysieren, was unsere negativen Prägungen sind. Für diese Selbstreflektion solltest du dir genug Zeit nehmen, denn unser Verhalten wird oft aus dem Unterbewusstsein gesteuert. Uns ist dabei nicht immer klar, dass ein Glaubenssatz dahinter stecken könnte. Ein Gespräch mit einer neutralen Person, wie einem Coach oder einem spirituellen Berater bzw. einer spirituellen Beraterin kann dir dabei helfen.

Beispiele für negative Denkmuster könnten sein:

  • Ich muss alles allein schaffen.

  • Ich falle anderen zur Last.

  • Andere erledigen die Aufgaben besser.

  • Ich bin zu klein/zu groß/zu dick/zu dünn.

  • Ich bin nicht klug genug.

  • Niemand möchte eine Beziehung mit mir.

  • Andere sind vor mir dran.

  • Ich habe nicht genug Geld.

  • Ich bin nicht gut genug.

  • Ich muss erst etwas leisten, um geliebt zu werden.

Kommt dir ein Satz bereits bekannt vor? Dann forsche ruhig weiter nach, welche Glaubenssätze sich in dir manifestiert haben. Selbstliebe-Affirmationen können nur wirken, wenn du deine persönliche Prägung bestmöglich erkannt hast.

Von negativen Glaubenssätzen zu positiven Affirmationen

Sobald du deine Prägung erkannt hast, beginnt die Formulierung der Affirmationen. Dabei sind einige Details wichtig:

  1. Schreibe in der Gegenwart Es klingt logisch, eine positive Affirmation im Futur zu formulieren, da wir unser Muster schließlich in der Zukunft umwandeln möchten. Aber damit unser Unterbewusstsein die Botschaft aufnehmen kann, starten wir im Hier und Jetzt. Statt: Ich werde genug sein. Besser: Ich bin genug.

  2. Verwende nur positive Wörter Stell dir vor, dass du keine Angst mehr haben möchtest. Dann solltest du diesen Gedanken positiv umformulieren. Denn unser Gehirn ist leider bei Verneinungen verwirrt und setzt den Fokus auf die zentralen Wörter. Doch diese möchten wir ja ändern. Statt: Ich habe keine Angst. Besser: Ich vertraue der Kraft in mir.

  3. Formuliere nur glaubhafte Sätze Was du tief in dir nicht glaubst, findet leider auch keinen Weg in dein Unterbewusstsein. Entwickle daher positive Affirmationen, die du in diesem Moment bereits unterschreiben würdest und die dich nicht unter Erfolgsdruck setzen. Statt: Ich verdiene viel Anerkennung für meine Musik.  Besser: Ich verdiene jeden Tag mehr Anerkennung für meine Musik.

  4. Bezieh dich nur auf dich Die Affirmationen können dir nicht dabei helfen, das Verhalten anderer Menschen zu ändern. Das wäre manipulativ und damit nicht positiv. Aber du hast die Möglichkeit, an dir selbst zu arbeiten. Und wer weiß? Nach dem Prinzip der Resonanz kannst du dadurch eine neue Energie in dein Leben ziehen. Statt: Mein:e Nachbar:in wird sich für mich interessieren. Besser: Ich bin offen für neue Kontakte.

Deine positive Affirmation ist stimmig, wenn du mit ihr glücklich bist und denkst: Das bringt mich voran! Du kannst dir insgesamt bis zu fünf überlegen. Alles, was darüber hinaus geht, wäre vermutlich zu viel. Frag am besten die Expert:innen oder Coaches auf Aurea, worauf du deinen Schwerpunkt legen kannst. 

Positive Affirmationen im Alltag umsetzen

Am besten wirken Affirmationen, wenn du sie dir täglich laut aufsagst. Vielleicht schreibst du dir deinen Power-Satz auf ein Zettelchen und legst in dir auf den Schreibtisch oder hängst ihn an einen Spiegel. Eine schöne Form wäre auch, die Affirmation am Ende einer Meditation aufzusagen. Denn in diesem Zustand bist du entspannt und kannst die Selbstliebe-Sätze in Ruhe in dir nachklingen lassen.

Wie oft muss ich die Selbstliebe Affirmationen aufsagen?

Die meisten von uns haben nicht täglich Zeit, um zu meditieren. Suche dir daher deine Routine aus, die für dich am meisten Sinn macht. Wie wäre es zum Beispiel morgens nach dem Aufwachen?

Setz dich mit deinen Affirmationen aber nicht unter Druck. Alles, was tief in deinem Unterbewusstsein gespeichert ist, verändert sich nur langsam. Gib dir mindestens drei Monate Zeit, um eine erste Veränderung zu spüren. Aber die Geduld lohnt sich, wenn du dadurch alte Muster überwinden kannst.

Die besten Berater:innen für Selbstliebe Affirmationen

Unsere systemischen Coaches von Aurea arbeiten lösungsorientiert und können dir im Gespräch helfen, deine persönlichen Affirmationen zu finden. Darüber hinaus kannst du dich an spirituelle Berater:innen wenden. Sie nutzen dafür unterschiedliche Fähigkeiten, wie beispielsweise Energiearbeit, Achtsamkeitstraining oder Kartenlegen, um dir bei der Suche nach den Affirmationen zu helfen.