Spirituelle Reinigung

Räuchern für positive Energie

Räuchern ist seit Jahrtausenden ein wichtiger Teil in vielen Kulturen. Und auch heute sind die alten Rituale noch weit verbreitet: So sollen mit dem Verbrennen von Heilkräutern zum Beispiel Räume von negativen Energien befreit werden. Wie genau räuchern funktioniert und welche Kräuter und Harze am besten dafür geeignet sind, verraten wir dir hier. 

räuchern
Das Räuchern mit Kräutern wird immer beliebter. Man öffnet damit nicht nur seine Sinne, sondern kann gezielt auf bestimme Stimmungen eingehen. Foto: Stefan Schatzinger/iStock

Warum sollte man räuchern?

Seit jeher ist es Tradition dort, wo viele Menschen zusammenkommen, die Luft mit wohlriechendem Rauch zu reinigen. Wir kennen das zum Beispiel aus Tempeln oder in Kirchen. Es dient dazu, Schwingungen und Emotionen, die entstehen, zu neutralisieren. Jeder von uns kennt den Spruch: „Hier herrscht aber dicke Luft!“ Und mit Hilfe vom passenden Räucherwerk wollen wir diese aufgeladene Atmosphäre einfach reinigen. Es hilft aber auch dabei generell negative Energien aus deinem Leben zu beseitigen. Hast du beispielsweise gerade eine Trennung hinter dir, eine neue Wohnung bezogen oder eine Krankheit überstanden, dann kann räuchern dabei helfen die negativen Schwingungen, die eventuell noch in den Räumen oder auch in dir herrschen, wieder in Harmonie zu bringen.

Um negative Energien aus deinem Leben zu verbannen gibt es noch mehr Methoden. Lass dich dafür von den erfahrenen Coaches von Aurea beraten.

Wann sollte man räuchern?

Für viele sind besonders spirituell wichtige Tage ein Anlass, um zu räuchern. Dazu zählen zum Beispiel Vollmond, Walpurgisnacht oder die Rauhnächte. Für viele ist es aber auch befreiend, vor oder nach einem Umzug die Wohnung durch das Verbrennen von getrockneten Kräutern von negativen Energien zu befreien. Solche Rituale können aber auch Teil des Frühjahrsputzes sein.

Was brauche ich zum Räuchern?

Um mit dem Räuchern beginnen zu können, brauchst du ein paar wichtige Utensilien:

Räucherkohle

Beim traditionellen Räuchern ist der Rauchbesonders wichtig. Früher nutzten die Menschen einfach die Glut aus dem Lager. Das ist heute natürlich nicht mehr so einfach. Dafür kannst du aber in speziellen Läden oder im Internet eine gute Auswahl an Räucherkohle finden, hier zwei Beispiele:

  • Räucherkohle mit Selbstzünder

Diese ist wohl die am meisten verwendete Kohle zum Räuchern. Sie ist mit Salpeter, einem brandbeschleunigenden Mineralstoff, getränkt. Sobald die Kohle angezündet wird, läuft ein Funke durch die ganze Kohle. Sobald die Kohle außen eine weißgraue Ascheschicht hat, ist sie bereit, damit du dein Räucherwerk auflegen kannst.

  • Japanische Räucherkohle

Die japanische Räucherkohle ist wohl die edelste Variante unter den Kohlen. Sie wird aus Bambus gefertigt und ist absolut geruchsneutral. Leider lässt sie sich nicht einfach über einer Kerzenflamme entzünden, sondern muss gleichmäßig am besten auf einer Herdplatte erwärmt werden. Nach einigen Minuten ist eine Seite angeglüht. Dreht man diese Seite nun nach oben und legt die Kohle in den Räuchersand, kann dein Ritual beginnen.

Räucherzange

Die Räucherzange wird dafür verwendet, um die Kohle über einer Kerzenflamme zu entzünden und um das verbrannte Räucherwerk von der Kohle zu schieben und neues aufzulegen.

Räucherfeder

Mit Hilfe der Feder kannst du den Rauch genau dahin lenken, wo er hinsoll, zum Beispiel in Ecken, in die du sonst nicht so leicht ran kommst. Welche Feder du zum Räuchern verwendest, ist deinem Geschmack überlassen. Achte nur darauf, dass zum Beispiel Adler oder Uhus unter Artenschutz stehen und Federn von diesen Tieren nur mit einem amtlich beglaubigten Zertifikat verkauft werden dürfen. Aber vielleicht gehst du bei deinem nächsten Spaziergang mit offenen Augen durch die Natur und findest vielleicht deine ganz eigene Feder.

Räuchersand

Auf dem Räuchersand wir die Kohle platziert. Er sorgt für eine Hitzedämmung zwischen Kohle und Räucherschale. Außerdem kann nach deinem Ritual die Kohle damit gelöscht werden. Da dadurch auch der Sand erhitzt wird, ist es wichtig, dass er keine synthetischen Stoffe enthält, die zu einem unangenehmen Geruch führen könnten. Achte daher beim Kauf auf speziellen Räuchersand.

Wie räuchere ich richtig?

Um dir richtige Wirkung zu erzielen, solltest du mit einem angezündeten Bündel getrockneter Kräuter (Smudge Stick) oder mit einer Schale deiner gewünschten Räuchermischung langsam durch alle Räume gehen. Denk dabei an all die negativen Energien, von denen du dich lösen möchtest. Wenn es dir hilft, kannst du auch beim Räuchern laut aussprechen, welche Geister du vertreiben willst. Wichtig: Vergiss die Ecken nicht. Hier lagern sich besonders gern negative Energien an. Zum Schluss öffnest du das Fenster, damit diese diese durchs geöff­nete Fenster entweichen können.

Du hast ein paar Themen in deinem Leben die dich immer noch beschäftigen und nicht loslassen? Dann solltest du vielleicht einmal mit einem professionellen Coach sprechen. Zusammen findet ihr deinen Weg ins Glück.

Welche Räuchermischungen bewirken was?

Kräutern, Gewürzen und Harze enthaltenen Duft- und Wirkstoffe, die beim Verglühen über der Wärmequelle freigesetzt werden und sich durch den aufsteigenden Rauch allmählich im ganzen Raum verteilen. Je nach Gefühlslage und Intention des Räucherns bieten sich verschiedene Mischungen an. Wir stellen dir hier die Wichtigsten vor:

Reinigung

Um schlechte Energien aus den eigenen vier Wänden zu vertreiben oder einfach wieder für „frische Luft“ zu sorgen, empfiehlt sich ein Reinigungsritual. Dafür solltest du am besten Salbei, Beifuß, Lavendel, Wacholder und Weihrauch verwenden. Entweder einzeln oder als Räuchermischung sorgen diese Kräuter mit ihrem angenehmen Duft dafür, dass wieder Harmonie in deinem zu Hause herrscht. Alternativ kann auch Fichtenharz verwendet werden. Durch seine reinigende und desinfizierende Wirkung ist es perfekt für Reinigungsrituale geeignet.

Gute Energie

Manche Pflanzen wirken mit ihrem Duft direkt auf unser Gemüt und sorgen sofort für eine ausgeglichene Stimmung und gute Energie. Eine Mischung aus Rose, Tannen-, Fichten- oder Kiefernadeln, Nelken und den Schalen von Mandarine und Orange hebt die Laune und sorgt dafür, dass trübe Gedanken wieder verschwinden. Ebenfalls gut geeignet sind: Holunder, Königskerze und Johanniskraut. Diese Pflanzen wirken ausgleichend und bauen Spannungen ab.

Gelassenheit

Du leidest gerade sehr unter Stress und dein Gedankenkarussell kommt einfach nicht zum Stillstand, dann hilft dir vielleicht eine Räucherung mit Zimt, Fenchel, Sternanis und Sandelholz. Diese Kräuter und Gewürze wirken entspannend, schlaffördernd und beruhigend sowohl Geist als auch Körper. Ebenfalls geeignet ist das Harz der Myrrhe. Es hat eine besonders entspannende und beruhigende Wirkung. Der Duft ist dabei leicht süßlich.

Du bist auf der Suche nach mehr Gelassenheit in deinem Leben? Die professionellen Coaches von Aurea können dir dabei helfen, deinen seelischen Ballast loszuwerden.