Meditation

Mantra: Dein Lebensbegleiter zum glücklich sein

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst.“ Kennst du das  Zitat von Mahatma Gandhi? Tatsächlich setzen wir jeden Baustein unserer Realität selbst. Das mächtigste Werkzeug dabei: unsere Gedanken! Wie du diese mit deinem persönlichen Mantra positiv beeinflussen kannst, verraten wir dir hier.

Mantra
Finde mit deinem ganz persönlichen Mantra deinen Weg zu Ruhe und Entspannung. Foto: Lorado/iStock

Was ist ein Mantra?

Das Wort Mantra bedeutet „Schutz für den Geist“. Wenn man nach einer Definition sucht, würde man ein Mantra vor allem als heilige Silbe, Worte oder ganze Verse beschreiben aus der altindischen Sprache Sanskrit, die schon seit Jahrtausenden verwendet werden. Mantren haben ihren Ursprung in den frühen indischen, mongolischen und tibetischen Völkern. Deren Schamanen haben schon früh erkannt, dass das rhythmische Trommeln eine positive Wirkung auf Körper und Geist hat. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Mantren.

Unterteilt werden sie in zwei Gruppen:

  • Moksha- Mantren: Moksha-Mantren sollen zur Erleuchtung führen, wie zum Beispiel die Silbe OM.

  • Siddhi-Mantren: Diese Form der Mantren hingegen sollen gewisse Kräfte und Energien freisetzen. Dazu zählen zum Beispiel Schutz- und Heilmantren.

Das wohl bekannteste Mantra ist OM. Es beschreibt den Urklang der Schöpfung und den Klang des Universums. Es wird zum Beispiel oft beim Yoga verwendet. Viele Yogalehrer beginnen und beenden ihre Stunden mit einem dreimaligen gemeinsamen OM.

Ein weiteres sehr wichtiges Mantra ist das OM MANI PADME HUM. Es ist das Mantra des liebenden Mitgefühls, das dir den Weg zur Erleuchtung ebnen kann. Dieser Vers des Mitgefühls soll schon im 5. Jahrhundert nach Tibet gekommen sein. Du kannst es rezitieren, um Mitgefühl und Liebe auszudrücken.

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Wie wirkt ein Mantra?

Mantren werden oft zur Meditation genutzt und um Entspannung zu finden. Gut zu wissen: Du musst dafür nicht extra Sanskrit lernen. Es ist nicht immer unbedingt notwendig zu verstehen, was hinter der Silbe oder den Versen steckt. Es geht viel mehr um die energetische Wirkung der Wortfolgen. Denn durch das fortlaufende Wiederholen im immer gleichen Rhythmus entstehen Schwingungen, die auf das gesamte Energiefeld im Raum wirken. Die Vibrationen gehen durch den ganzen Körper und wirken auch auf deine Seele und werden dort zu Lebensenergie. Die Silben beruhigen deinen Geist, bringen dich in einen meditativen Zustand und spenden dir neue Kraft.

So meditierst du mit einem Mantra

Ort, an dem du ganz in Ruhe bist. Setz dich aufrecht hin, schließ die Augen und lassen deinen Atem ganz frei fließen. Wenn du dich bereit fühlst, fang an das von dir gewählte Mantra zu singen. Spürst du Vibration in deinem Herzen und deinem ganzen Körper? Mit der Zeit wirst du immer ausgeglichener werden.

Alternativ kannst du das Mantra auch still für dich wiederholen und dich dabei voll und ganz auf deinen Atem konzentrieren. Zum Beispiel kannst du beim Einatmen „SAT“ und beim Ausatmen „NAM“ denken. Das bedeutet so viel wie wahre Identität.

Eine weitere großartige Möglichkeit, dein Mantra in der Meditation einzusetzen, ist die Japa Mala Meditation. Dabei verwendest du zusätzlich zu deinem gewählten Mantra auch eine Gebetskette der sogenannten Mala, um zu inneren Ruhe zu finden. Diese besteht aus 108 Perlen und der sogenannten Guruperle. Du lässt eine Perle nach der anderen durch deine Finger gleiten und wiederholst still für dich das Mantra, bis du wieder am Anfang der Kette angekommen bist. Wie viele Runden du mit deiner Gebetskette drehst, ist dabei ganz dir selbst überlassen.

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Welches Mantra passt zu mir?

Neben den traditionellen Mantren wie OM, SO HAM oder AHAM PREMA kannst du dir auch dein ganz eigenes Mantra gestalten, dass zu dir und deiner Lebenssituation passt. Das kannst du dann beim Yoga, bei der Meditation oder auch im Alltag, wenn du einmal Ruhe brauchst verwenden.

Nimm dir Zeit, dein persönliches Lebensmantra zu finden. Zieh dich dafür am besten an deinen Lieblingsplatz zurück, zünde eine Kerze an und schreib auf, nach welchen Werten du leben möchtest. Dabei können dir die Adjektive am Ende dieser Seite helfen. Wähle die aus, die dich am besten beschreiben, und formuliere daraus knappe, präzise Sätze.

Wiederhole die von dir gewählten Sätze so oft es geht – am besten im Rhythmus deiner Ein- und Ausatmung. Du wirst sehen: Es ist eigentlich ganz einfach, sich eine Welt voller positiver Gedanken zu schaffen.

liebevoll

zielstrebig

empathisch

abenteuerlustig

kreativ

reflektiert

mutig

selbstbewusst

klug

fröhlich

tapfer

sensibel

hoffnungsvoll

aufgeschlossen

naturverbunden

fantasievoll

humorvoll

zuversichtlich

stark

ehrlich

ruhig

temperamentvoll

charmant

offenherzig

dankbar

tiefgründig

beharrlich

erfolgreich

enthusiastisch

familiär