Beziehungen

Loslassen lernen: Wir helfen dir dabei!

Die Angst vor Veränderungen hält dich oft davon ab, loszulassen. Doch was ist, wenn es genau diese Ängste sind, die dich in einer belastenden Situation festhalten? Loslassen lernen ist nicht einfach, aber mit der richtigen Einstellung und der Hilfe von unseren Berater:innen kannst du es schaffen!

Strichzeichnung Frau loslassen lernen
Eine unglückliche Beziehung führt meistens zu Stress und Unwohlsein. Mit gutem Rat und Hilfe kannst du lernen loszulassen. Foto: iStock/Natalie_

Der erste Schritt zum Loslassenlernen: Die Abhängigkeit akzeptieren

Wenn du loslassen lernen möchtest, ist es wichtig, die Abhängigkeit zu akzeptieren. Das ist der schwierigste Schritt, da du dich vielleicht unbewusst an deine Freunde, deine:n Partner:in oder deine Familie klammerst. Du hast Angst vor Veränderungen oder davor, allein zu sein und nimmst deshalb toxische Beziehungen in Kauf, obwohl sie dir schaden.

Anzeichen von Abhängigkeit

Damit Du eine Abhängigkeit erkennst, solltest du vorab überprüfen, ob du bestimmte Anzeichen aufweist. Einige der Merkmale sind:

  • Gedanken, die sich immer wieder um eine bestimmte Person oder ein Objekt drehen

  • Ständige Sorgen und Nervosität, wenn die Person oder das Objekt nicht in greifbarer Nähe ist

  • Gefühl der Hilflosigkeit, wenn du nicht in der Nähe der Person oder des Objekts bist

  • Belastende Gedanken, die dich daran hindern, dich auf andere Dinge zu konzentrieren

  • Traumatische Erfahrungen in Beziehungen oder im Beruf durch eine Abhängigkeit

  • Physische Symptome wie Kopfschmerzen, Magenbeschwerden oder Schlaflosigkeit

Wenn du einige dieser Anzeichen bei dir feststellst, könnte eine Abhängigkeit vorliegen. Um diese belastende Situation zu bewältigen, ist ein Prozess erforderlich, der Zeit und Geduld erfordert. Wenn du jedoch erfolgreich loslässt, kann sich dein Leben verbessern.

Die Abhängigkeit akzeptieren

Die Abhängigkeit von etwas oder jemandem zu akzeptieren, ist der erste Schritt, um das Thema Loslassen anzugehen. Es ist wichtig, sich darüber bewusst zu werden, dass eine Beziehung, Sache oder Situation nicht immer so bleiben wird, wie sie ist.

Es ist normal, dass du an etwas oder jemandem festhältst, solange es dein Leben positiv beeinflusst. Wenn es dich jedoch belastet, solltest du loslassen lernen. Die Abhängigkeit kann sich auf viele Arten wie durch Kontrolle, Eifersucht, Besitzdenken oder ständige Sorgen manifestieren.

Wenn du lernst, die Abhängigkeit zu akzeptieren, dann setzt du dich mit der Tatsache auseinander, dass etwas oder jemand nicht immer bei dir sein wird. Es kann hilfreich sein, mit jemandem darüber zu sprechen, der dir helfen kann, die Gefühle und Gedanken zu verarbeiten. Das können gute Freunde sein, manchmal hilft es jedoch auch, eine neutrale Person aufzusuchen, beispielsweise im Rahmen eines Coachings. Wichtig: Lass dir Zeit und erwarte nicht, dass du sofort loslassen lernen kannst.

Loslassen lernen: Was oder wen muss ich loslassen?

Bei der Frage, was oder wen du loslassen solltest, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder gehst du die Sache selbst an und versuchst, die Person oder das Objekt loszulassen, oder du suchst professionelle Hilfe. Negative Gedanken loslassen zu können, ist möglich, wenn du entschlossen und willens bist, der Gestalter deines Lebens zu werden. Loslassen lernen ist nicht nur für eine traumatische Erfahrung sinnvoll, sondern auch für schädliche Personen in deinem Leben.

Es gibt viele Personen, von denen du abhängig sein könntest. Dazu gehören:

  • Ein toxischer Partner: Es ist besonders schwer loszulassen, wenn es sich um eine geliebte Person handelt. Die Abhängigkeit zu einem Partner kann auf vielen verschiedenen Ebenen erfolgen und schließt oft mehrere Elemente ein. Finanzielle Abhängigkeit, emotionale Erpressung oder physische Gewalt sind einige Beispiele. Schäme dich nicht, diese negative Bindung zu akzeptieren. Das Bejahen einer solchen Beziehung ist der erste Schritt, um dich dann von ihr zu befreien.

  • Familienmitglieder: Familienmitglieder sind oft besonders eng mit dir verbunden und gehören seit der Geburt zu deinen Bezugspersonen. Deshalb erscheint es oft auf dem ersten Blick abwegig, sie loszulassen. Wenn du ein Familienmitglied loslassen möchtest, weil dir diese Person nicht guttut, betrachte sie nicht als böse oder schlecht. Akzeptiere, dass es Gründe gibt, warum die Beziehung nicht mehr funktioniert und loslassen die beste Lösung für alle Beteiligten ist. Das sind wichtige Schritte, um erfolgreich loszulassen und negative Erfahrungen abzuschließen.

  • Freunde: Fühlst du dich von einem Freund ausgenutzt oder zieht dich eine Freundin immer wieder runter? Dann denke als erstes darüber nach, was du von dem Menschen erwartest und welche Erwartungen er nicht erfüllt. Du solltest auch bedenken, dass Freundschaften eine zweiseitige Angelegenheit sind. Wenn du viel mehr Zeit und Energie in die toxische Beziehung investierst als dein Gegenüber, dann ist Frust vorprogrammiert.

  • Vorgesetzte: Fühlst du dich aufgrund von finanziellen oder emotionalen Gründen abhängig von deinem Vorgesetzten? Dann kann auch im Beruf eine schädliche Abhängigkeit vorliegen. Besonders in diesem Fall ist es kompliziert, loslassen lernen zu können, da das Gehalt deine Lebenshaltungskosten sichert. Sowohl ein Jobwechsel als auch eine Änderung der Situation ist erwägenswert.

Loslassen & Kontrolle abgeben

Loslassen und Kontrolle abgeben ist gar nicht so schwer, wenn du dein eigenes Verhalten verstehst und wirklich ändern möchtest. Loslassen bedeutet nicht, dass du versagt hast oder schwach bist. Ganz im Gegenteil: Es ist ein Beweis von Stärke und Mut. Wenn du lernst loszulassen, zeigst du, dass du stark bist und die Kontrolle abgeben kannst.

Wie lasse ich los?

Viele Menschen haben eine innere Blockade, wenn es darum geht, loszulassen, weil sie glauben, dass sie ohne eine bestimmte Person nicht überleben können. Dies ist natürlich nicht wahr. Wenn du loslässt, gibst du zu, dass du die Kontrolle über diese Situation verloren hast und akzeptierst, dass es so ist.

Es gibt verschiedene Techniken, um loszulassen. Einige Menschen finden es hilfreich, sich von den Dingen zu trennen, die sie in Verbindung mit dieser Situation bringen. Das bedeutet, dass sie Erinnerungsstücke weggeben oder entsorgen. Andere Menschen bevorzugen, sich körperlich von der Sache zu trennen. Dies kann bedeuten, dass sie den Ort verlassen, an dem sie sich befinden oder eine Person aus ihrem Leben entfernen. Jede:r muss den Weg finden, der für ihn oder sie am besten funktioniert. Wenn du erst einmal lernst, wie du loslässt, dann wird eine ähnliche Situation in der Zukunft leichter zu bewältigen sein.

Das neue Leben genießen

Jeden Tag zu genießen, bedeutet loszulassen und sich auf das zu fokussieren, was wirklich wichtig ist. Es geht darum, sich auf die schönen Seiten des neuen Lebens zu konzentrieren. Unsere Berater:innen helfen dir dabei! Sie geben dir die Werkzeuge an die Hand, mit denen du loslassen und dich auf das neue Leben freuen kannst. Kontaktiere noch heute einen unserer Coaches und erarbeite gemeinsam mit ihm oder ihr, wie du loslassen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen kannst. Es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, loslassen zu lernen:

Loslassen lernen beweist Durchhaltevermögen

Das Loslassen lernen ist ein Lernprozess, der viel Zeit und Mühe erfordert. Es gibt viele Situationen im Leben, in denen wir loslassen müssen. Sei es eine Trennung, der Verlust einer geliebten Person oder eine andere Veränderung, die uns aus unserer Komfortzone herausbringt. In diesen Situationen fällt es uns oft sehr schwer, loszulassen. Wir klammern uns an die Vergangenheit und an das, was war. Doch dadurch verschwenden wir nur unsere Zeit und Energie. Wenn du negative Gedanken wie diese ausschließt, dann wirst du ein glückliches Leben genießen.

Loslassen lernen ist mutig

Manchmal ist es unumgänglich, loszulassen. Das ist eine positive und mutige Veränderung. Bewusst zu entscheiden, wer dir guttut, ist eine Investition in positive Energie – und so konzentrierst du dich auf die schönen Seiten des Lebens. Wenn du loslässt, lernst du dich besser kennen. Du wirst mit dir viel zufriedener sein und das Loslassen nicht als Schande, sondern als Bereicherung empfinden. Vielleicht schaffst du es noch nicht ganz allein, aber mit unseren Berater:innen kannst du eine große Hilfe und eine umfangreiche Unterstützung an deine Seite holen.