Gefühle unterdrücken: Das kann dabei passieren

Gefühle gehören zu dir – sie prägen dich, machen dich einzigartig und helfen dir, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Insbesondere in schwierigen Lebenslagen neigen manche Menschen dazu, ihre Gefühle zu unterdrücken. Das kann jedoch krank machen und dir den Zugang zu dir selbst und deinen Bedürfnissen erschweren.

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Gefühle zu lassen ist nicht immer einfach, aber wichtig für das innere Gleichgewicht. Foto: iStock/picture

Diese Funktion haben unsere Gefühle

Sowohl positive als auch negative Gefühle begleiten dich dein Leben lang. Die aktive Auseinandersetzung mit deiner Gefühlswelt hilft dir, dich selbst kennenzulernen, deine Bedürfnisse zu benennen und dein Leben entsprechend zu gestalten. Das betrifft zum Beispiel die Entscheidungsfindung in verschiedenen Lebenssituationen oder auch die Kommunikation mit anderen Menschen. Auf der anderen Seite hat jedes Gefühl eine ganz eigene Funktion. Während Angst dich vor gefahrvollen Situationen schützt, motiviert dich Freude auf eine positive Art und Weise. Wut hingegen lässt dich auf eine unangenehme Situation reagieren und diese bewältigen.

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Symptome unterdrückter Gefühle

Gefühle zu unterdrücken, kann sich hingegen auf deine mentale und körperliche Gesundheit auswirken. Vor allem, wenn es Umbrüche in deinem Leben gibt oder im Allgemeinen viel los ist, kann es passieren, dass du den Zugang zu deinen Gefühlen verlierst. Aber auch in Hinblick auf Gefühle wie Traurigkeit, Wut und Scham können Menschen dazu neigen, diese Emotionen zu unterdrücken. Besonders Männern wird oft zugesprochen, emotionsarm zu sein. Ein Grund dafür ist deren Sozialisation. Um ganz bei dir selbst zu sein und für deine Bedürfnisse einzustehen, solltest du solche Rollenbilder aber über Bord werden.

Das Unterdrücken bestimmter Emotionen hängt auch damit zusammen, dass manche Gefühle gesellschaftlich generell negativ besetzt sind und sich andererseits unangenehm anfühlen. Es ist tatsächlich so, dass bestimmte Gefühle wie Angst oder Wut auch destruktiv sein können, zum Beispiel dann, wenn irrationale Ängste dich handlungsunfähig machen oder du Wut nicht gut kanalisieren kannst und über reagierst. Umso wichtiger ist es aber, dass du deine Gefühle bewusst zulässt und dich mit ihnen auseinandersetzt.

Unabhängig davon, warum Gefühle unterdrückt werden, weisen unterschiedliche Symptome daraufhin, dass du dich mit deinen Emotionen beschäftigen solltest. Insbesondere, wenn körperlichen Symptomen keine organischen Erkrankungen zugrunde liegen, lohnt es sich, auf deine Gefühlswelt zu schauen. Das sind typische Symptome, die auf unterdrückte Gefühle hinweisen können:

  • Kopf- und Rückenschmerzen

  • Schlafprobleme

  • Müdigkeit

  • Magenschmerzen

  • Gereiztheit

  • Abgeschlagenheit

  • Vergesslichkeit

  • Verringertes Selbstwertgefühl

  • Interessenverlust

  • Übermäßiges Konsumverhalten

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Wenn Wut und Zorn unterdrückt werden

Wut und Zorn fühlen sich für viele unangenehm an und genießen auch gesellschaftlich kein großes Ansehen. Dabei kann Wut dabei helfen, Grenzen zu setzen, Situationen zu bewältigen und Antrieb verleihen. Anstatt Emotionen wie Wut, Zorn oder Angst zu unterdrücken, kannst du lernen, über diese Emotionen zu sprechen. Denn die unterdrückten Gefühle können nicht nur zu körperlichen und psychischen Symptomen führen, sondern auch begünstigen, dass sich deine Wut auf lange Sicht auf sehr destruktive Art und Weise ihren Weg bahnt.

Wenn du deiner Wut freien Lauf lässt, kann das daraus resultierenden Verhalten andere verletzten und auch dir selbst viel Energie rauben. Eigne dir stattdessen Verhaltensweisen an, die dich konstruktiv mit deiner Wut umgehen lassen. Unsere Berater:innen unterstützen dich gerne dabei, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und dich und deine Gefühle besser kennenzulernen. Registriere dich jetzt und sichere dir 30€ Startguthaben.

Kann man Liebe unterdrücken?

Wenn Liebe nicht oder nicht mehr erwidert wird, tut das oft weh. Immer wieder versuchen Menschen, die damit einhergehenden Gefühle zu unterdrücken, um diesen Schmerz nicht spüren zu müssen. Selbstverständlich musst du dich nicht rund um die Uhr mit den negativen Gefühlen beschäftigen, verdrängen solltest du sie aber nicht.

Denn nur, wenn du dich aktiv mit dem Verlust, der Trauer und dem Schmerz auseinandersetzt, kannst du loslassen, Verantwortung für dich und deine Gefühle übernehmen und langfristig dein Herz für einen neuen Menschen öffnen. Im Umkehrschluss kann das Verdrängen von Liebeskummer und das Unterdrücken von Liebe dich psychisch belasten und langfristig unter anderem zu Stress oder depressiven Verstimmungen führen.

Nimm dir Zeit, zu heilen und deine Gefühle zu ordnen. Tu dir etwas Gutes, bewege dich an der frischen Luft und ernähre dich ausgewogen. Schreibe deine Gefühle auf und sprich mit dir vertrauten Personen über deine Emotionen, anstatt deine Gefühle zu unterdrücken. Eine individuelle Lebensberatung kann dich zusätzlich dabei unterstützen, deine Gefühle zu benennen und einen gesunden Umgang mit ihnen zu erlernen. Dabei stehen dir unsere Berater:innen unterstützend zur Seite. Sichere dir 30€ Startguthaben.