Körper, Geist und Seele

Aromatherapie: Die heilenden Düfte der Pflanzen

Von Kopfweh bis Schlafstörungen: Aromatherapie kann viele Alltagsbeschwerden lindern. Wir erklären dir, die Wirkung der wohlriechenden Düfte, wie du sie richtig anwendest und welche positiven Eigenschaften sie auf deine Seele und deinen Körper haben. 

Aromatherapie
Die Aromatherapie verwendet ätherischen Ölen zum Vorbeugen und Heilen verschiedenster Beschwerden. Foto: marilyna/iStock

Was ist Aromatherapie?

Ätherische Öle werden in Blüten, Blättern oder Schalen gebildet und setzen sich aus zahlreichen Gesundstoffen zusammen. Die Substanzen gelangen bereits beim Einatmen über unsere Geruchs-Sinneszellen direkt in den Teil des Gehirns, der für Gefühle zuständig ist. Kein Wunder also, dass Düfte in Sekundenschnelle unsere Stimmung beeinflussen und das Wohlbefinden verbessern können. Zudem unterstützen sie unsere Selbstheilungskräfte. Tipp: Beim Kauf auf naturreine Qualität achten (Apotheke, Reformhaus) und die Fläschchen dunkel und kühl lagern.

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Wie funktioniert Aromatherapie?

In der Aromatherapie gibt es viele unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten. Wir stellen dir hier die bekanntesten vor:

Die Duftlampe

Wenn du die ätherischen Öle in der Duftlmape verwenden willst, gib ein paar Tropfen in eine Schale mit Wasser, unter der eine Kerze oder eine elektrische Glühbirne als Wärmequelle angebracht ist. Das Öl steigt dann durch die Wärme mit dem Wasserdampf nach oben. Wichtig: Die Schale muss groß genug sein, damit das Öl nicht zu heiß wird und die Inhaltsstoffe dadurch zerstört werden.

Im Badewasser

Auf dieses Weise nimmt du die Inhaltsstoffe nicht nur über den Geruch, sondern auch über die Haut auf. Damit die Öle nicht auf der Wasseroberfläche schwimmen und sich einfach verflüchtigen, solltest du sie nicht pur ins Wasser tröpfeln sondern zum Beispiel mit Honig oder Milch vermischen. Alternativ eignen sich auch Fußbäder zur Aromatherapie.

Die Inhalation

Hat dich eine dicke Erkältung erwischt, eignet sich die Inhalation besonders gut um die ätherischen Öle aufzunehmen. Bei dieser Art der Aromatherapie ist zu beachten, dass die Öle oft sehr hochdosiert sind. Ein bis zwei Tropfen in einer Schüssel heißem Wasser reichen meist vollkommen aus, um die gewünschte Wirkung zu erhalten. Dann solltest du dich unter ein Handtuch begeben, sodass der heilsame Dampf darunter bleibt. Schließe am besten die Augen, atme tief ein und genieße den wohltuenden Geruch.

Zusätzlich zu Duftölen kannst du zur Behandlung von verschiedenen Symptomen auch Heilsteine verwenden. Erfahre von den erfahrenen Coaches von Aurea, welcher Stein am besten zu dir passt.

Als Massage

Die Anwendung als Massage mit ätherischen Ölen wirkt gleich doppelt gut: Einmal über den angenehmen Duft, zum anderen über die spannungslösenden Berührungen auf der Haut. Mische dafür ein zwei Tropfen deines favorisierten Öls zum Beispiel in etwas neutrales Massageöl oder in deine Lieblingscreme.

Für wen ist Aromatherapie geeignet?

Aromatherapie mit ätherischen Ölen ist generll für jeden geeignet. Sie können zur Vorbeugung, aber auch als Begleittherapie für schwere Erkrankungen eingesetzt werden. Du solltest bei der Verwendung immer auf eine sorgfältige Dosierung achten. Grundsätzlich gilt, dass die duftenden Essenzen nicht unverdünnt zum Einsatz kommen sollten. Ansonsten können sie zum Beispiel zu Reizungen auf der Haut führen. Auch die Reinheit der Öle ist wichtig. Denn synthetische Öle enthalten  keine heilenden Inhaltsstoffe. Deshalb sind nur zu 100 Prozent naturreine Öle wirksam.

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Welche Wirkung haben die verschiedenen Duftöle?

Wir stellen dir hier die besten Öle vor und erklären dir, wie du ihre heilende Kraft mit Hilfe der Aromatherapie für dich nutzen kannst.

Aromathertherapie bei Wut und Ärger

Der milde Duft der Magnolie verhilft uns zu tiefer innerer Ruhe und besänftigt effektiv Wut, Angst und Ärger. Seelische Blockaden werden gelöst und die Fantasie beflügelt. Gib für diese Wirkung fünf Tropfen Magnolienblüte in eine Duftlampe und genieße den besinnlichen Duft.

Mit Aromatheraphie Übelkeit bekämpfen

Die Inhaltsstoffe von Ingwer, Zitrone und Pfefferminze können beruhigend im Magen-Darm-Trakt wirken und so Übelkeit lindern. Einen Tropfen Pfefferminzöl, zwei Tropfen Zitronenöl und drei Tropfen Ingweröl mit 1 EL Salz in ein kleines Gefäß geben und gut schütteln. Halte das Behältnis bei Bedarf an die Nase und nimm ein paar tiefe Atemzüge.

Aromatherapie bei der Behandlung von Müdigkeit und Erschöpfung

Der Duft von Orangenöl wirkt anregend auf unseren Körper und beeinflusst die Herz-Gesundheit positiv. Hierfür 90 ml destilliertes Wasser mit 10 ml Wodka und zehn Tropfen Orangenöl in ein Gefäß füllen. Einige Bambusstäbe (Drogerie) hineinstellen: Diese geben den Duft stetig ab.

So hilft Aromatherapie bei mangelnder Konzentration

Der fruchtig-frische Geruch von Zitronen schenkt neue Energie und fördert die geistige Leistungsfähigkeit. Du kannst das Öl mithilfe einer Duftlampe im ganzen Raum verbreiten oder auch punktuell anwenden und z. B. an frisch geriebener Zitronenschale schnuppern.

Unruhe und Ängsten mit Aromatherapie behandeln

Das süße sowie sinnliche Aroma von Jasminöl kann vielfach so gut wirken wie eine Beruhigungspille. Denn der intensive Duftstoff wird verwendet, um Ängste und innere Unruhe zu lösen – so haben Sorgen keine Chance mehr. Einfach drei Tropfen Jasminöl in eine Duftlampe geben und genießen. Alternativ wirkt hier auch der beruhigende Duft von Lavendelöl wahre Wunder.

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So hilft Aromatherapie bei Stimmungstiefs

Seelische Schieflagen bringt der Duft der Bergamotte mit seiner stimmungsaufhellenden und beruhigenden Wirkung wieder ins Gleichgewicht. So baut der herbe, fruchtigsüße Geruch die Psyche wieder auf! Dafür zwei bis drei Tropfen Bergamottenöl auf ein Baumwolltuch träufeln und einige Male tief einatmen.

Aromatherapie zur Linderung von Erkältungen

Durch seine antibakteriellen Eigenschaften empfiehlt sich der intensiv duftende Rosmarin bei Infekten. Dazu vier Tropfen Rosmarinöl in eine Schale mit einem halben Liter heißem Wasser geben und für fünf bis zehn Minuten inhalieren. Mehrmals täglich wiederholen.

Aromatherapie bei der Behandlung von Kopfschmerzen

Je fünf Tropfen Majoran- und Lavendelöl in 1 Liter kaltes Wasser geben. Ein Baumwolltuch darin tränken und für etwa 20 Minuten auf die Stirn legen. Die Anwendung ist vor allem bei Spannungskopfschmerz hilfreich, da die Düfte entspannend wirken und das kalte Baumwolltuch die Blutgefäße wieder abschwellen.

Schlafstörungen mit Aromatherapie behandeln

Der einzigartige Duft der Rose wir angewendet, um die Stimmung zu heben und fördert auch das Einschlafen. Denn er kann laut Studien Unruhezustände unseres Gehirns ausgleichen. Tipp: Nimm in den Abendstunden ein entspannendes Vollbad. Dafür fünf Tropfen ätherisches Rosenöl, eine Handvoll Blütenblätter und 4 EL Kokosmilch ins heiße Wasser geben. Für etwa 20 Minuten darin baden.

Endlich wieder erholsam Schlafen! Damit du endlich wieder ruhig schlummern kannst, solltest du deine Schlafprobleme mit einem der professionellen Coaches von Aurea besprechen.